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Preisverleihung 2008Die Humboldthafenbrücke am Berliner Hauptbahnhof und die Dreiländerbrücke in Weil am Rhein sind die Preisträger. Die Humboldthafenbrücke am Berliner Hauptbahnhof (Kategorie "Straßen- und Eisenbahnbrücken") und die Dreiländerbrücke in Weil am Rhein (Kategorie "Fuß- und Radwegbrücken") sind die Gewinner des am 10. März vergebenen Deutschen Brückenbaupreises 2008. Als maßgeblich verantwortliche Ingenieure wurden Prof. Dr.-Ing. Jörg Schlaich (Humboldthafenbrücke) und die Arbeitsgemeinschaft von Dipl.-Ing. Wolfgang Strobl und Architekt Dietmar Feichtinger (Dreiländerbrücke) mit der Preisskulptur ausgezeichnet. Prof. Schlaich ist es gelungen, mit der Humboldthafenbrücke einen Meilenstein im Eisenbahnbrückenbau zu setzen und dem Stahlguss eine Renaissance zu verschaffen. Architekt Feichtinger und Dipl.-Ing. Strobl überzeugten mit der durch ein filigranes Tragsystem geschaffenen Eleganz ihrer "Dreiländerbrücke". Mit den Preisträgern erlebten rund 1.200 Gäste die feierliche Veranstaltung zur Vergabe des Deutschen Brückenbaupreises 2008 im Audimax der TU Dresden. Der Preis, den die Bundesingenieurkammer (BIngK) und der Verband Beratender Ingenieure VBI 2006 erstmals verliehen hatten, wurde in den beiden Kategorien "Straßen- und Eisenbahnbrücken" sowie "Fuß- und Radwegbrücken" vergeben. Neben dem ausgezeichneten Bauwerk erhielt jeweils derjenige unter den beteiligten Ingenieuren die Preisskulptur, dessen schöpferische Leistung maßgeblich zum Entstehen des Bauwerks beigetragen hat. Die Laudatoren waren die Präsidenten der BIngK, Dr. Karl Heinrich Schwinn, und des VBI, Dr. Volker Cornelius. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee betonte den Zusammenhang von Baukultur und innovativen Ingenieurleistungen. Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, hob das Engagement des Bauherrn Bahn für Baukultur und Brückenbaupreis hervor. Der Deutsche Brückenbaupreis wird von der BIngK und dem VBI alle zwei Jahre vergeben, um den Beitrag der Ingenieure zur Baukultur stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der Preis dient der Auszeichnung kreativer Ingenieurleistungen in der Königsdisziplin des Ingenieurbaus, dem Brückenbau. Zum Deutschen Brückenbaupreis 2008 waren 42 Bewerbungen eingegangen. Daraus hat die Jury je Kategorie drei Bauwerke mit einer Nominierung ausgezeichnet und ein Siegerbauwerk gekürt. Neben den Preisträgern "Humboldthafenbrücke" und "Dreiländerbrücke" nominierte die Jury folgende Bauwerke zum Deutschen Brückenbaupreis 2008: In der Kategorie "Straßen- und Eisenbahnbrücken" die Saaletalbrücke Jena Göschwitz im Zuge der BAB 4 und die Lautrupsbachtalbrücke in Flensburg, in der Kategorie "Fuß- und Radwegbrücken" die Grenzbrücke über den Inn bei Wernstein-Neuburg sowie die "Drachenschwanzbrücke" in der Neuen Landschaft Ronneburg. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützt und fördert den Deutschen Brückenbaupreis als Schirmherr im Rahmen der Initiative Baukultur.
Programm der Preisverleihung
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