Auslobungsunterlagen

Wettbewerb zur Würdigung herausragender Ingenieurleistungen

Die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure VBI loben den Deutschen Brückenbaupreis 2027 aus. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.

Mit dem Deutschen Brückenbaupreis werden herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau sowie deren Bedeutung für die Baukultur öffentlich gewürdigt. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben, er ist ein ideeller Preis und wird für ein fertiggestelltes Brückenbauwerk vergeben. Die Wettbewerbsunterlagen werden digital eingereicht.

Die Auslober weisen ausdrücklich darauf hin, dass Brückenertüchtigungen und Brückenerweiterungen ebenfalls eingereicht werden können. Preisträger wird ein/e Ingenieur/in, dessen/deren geistig schöpferische Leistung herausragenden Anteil am Entstehen des ausgezeichneten Brückenbauwerks hat.

Vergeben wird der Deutsche Brückenbaupreis in den beiden Kategorien Straßen- und Eisenbahnbrücken sowie Fuß- und Radwegbrücken. Darüber hinaus gibt es seit 2023 einen Sonderpreis für eine herausragende Lösung oder Entwicklung auf dem Weg zum klimaneutralen Bauen.

Mit dem Sonderpreis soll dem dringenden Bedarf an innovativen Ideen für den Klimaschutz Rechnung getragen und Ingenieurinnen/Ingenieure ausgezeichnet werden, die herausragende und vorbildliche Projektbeispiele einreichen. Der Sonderpreis möchte die Verbreitung nachhaltiger Ideen, Bauweisen und Technologien unterstützen und zur Nachahmung anregen. Die Innovationskraft auch kleiner Teams wird hier besonders bewertet.

Eine von den Auslobern bestellte Jury wählt aus allen Einsendungen drei Brücken je Kategorie aus, die als Nominierungen des Deutschen Brückenbaupreises öffentlichkeitswirksam vorgestellt werden. Aus dieser Shortlist wählt die Jury anschließend jeweils einen Preisträger pro Kategorie. Erst zur Preisverleihung werden diese Preisträger, die Auszeichnungen und der Sonderpreis bekannt gegeben und geehrt.

Die Preisverleihung findet am 10. März 2027, am Vorabend des 36. Dresdner Brückenbausymposiums in Dresden statt.

Bestandteile des Deutschen Brückenbaupreises 2027

  • Vorstellung der nominierten Brücken in den Medien und im Internet
  • Feierliche Preisverleihung am 10. März 2027 in Dresden
  • Filmische Kurzportraits der nominierten Projekte
  • Eine Preisskulptur für den Preisträger bzw. die Preisträgerin
  • Persönliche Urkunden für maßgeblich am ausgezeichneten Bauwerk beteiligte Personen
  • Präsentation der Nominierungen im Rahmen des Symposiums in der Messehalle Dresden
  • PDF-Broschüre zur Dokumentation des Wettbewerbs auf der Webseite
  • Veröffentlichung der Filmbeiträge
  • Hervorgehobene Präsentation der Preisträger bzw. Preisträgerin und der Auszeichnungen unter www.brueckenbaupreis.de
  • Umfassende Öffentlichkeitsarbeit und Präsentation in den Medien in mehreren Phasen

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind Bauwerke, deren bautechnische Abnahme zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses am 30. Juni 2026 nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Dies entspricht einem Zeitraum vom 30. Juni 2021 bis 30. Juni 2026. Bauwerke, die vor dem 30. Juni 2021 fertiggestellt wurden, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Bewertungskriterien der Kategorien SE und FR

Bei dem ausgezeichneten Bauwerk muss es sich um ein ganzheitlich gelungenes Ingenieurbauwerk handeln. Zur Bewertung der eingereichten Arbeiten werden folgende Beurteilungskriterien herangezogen:

  • Gestaltung der Brücke

  • Planungs- und Bauverfahren

  • Einbindung in das Umfeld

  • Funktion und Nutzen für die Bevölkerung

  • Konstruktion

  • Innovationsgehalt

  • Nachhaltigkeit

  • Wirtschaftlichkeit

Bewertungskriterien Nachhaltigkeits-Sonderpreis

Das Kriterium Nachhaltigkeit fließt bereits seit 20 Jahren in die Jurybewertungen ein. Mit dem Sonderpreis können nun auch Brückenprojekte eingereicht werden, die einigen oben genannten Kriterien nicht klassisch entsprechen, dafür nachhaltige neue Denkansätze, Bauweisen oder Technologien entwickeln/nutzen, die dem Klimaschutz überdurchschnittlich Rechnung tragen und damit vorbildlich sind auf dem angestrebten Weg zum klimaneutralen Bauen. Diese nachhaltigen Ansätze, Technologien, Einsparungen, Bauweisen, Materialien oder (digitalen) Methoden sollen bei allen Einreichungen, die das Kriterium „Nachhaltigkeit“ erfüllen, auf einem separaten Dokument detailliert erläutert werden, um der Jury die Wertungen für den Sonderpreis zu ermöglichen. Die Innovationskraft auch kleiner Teams wird hier besonders bewertet

Jury

Die eingereichten Arbeiten werden formal durch die Auslober geprüft und von einer Jury bewertet, die aus sieben anerkannten Fachleuten des Brückenbaus besteht. Die Juroren sind von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.

Die Jury ist nur den Auslobern verpflichtet. Sie entscheidet mehrheitlich. Sie tritt nach Einsendeschluss in Berlin zusammen. Die Juryentscheidung ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preisverleihung

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festaktes am 10. März 2027, am Vorabend des 36. Dresdner Brückenbausymposiums in Dresden statt.

Datenschutzhinweis: Alle eingereichten Angaben, Kontaktdaten, Bilder und Videos werden lediglich zur Abwicklung des Wettbewerbs genutzt und nicht an Dritte zu kommerziellen Zwecken weitergegeben. Die Daten werden ausschließlich zur Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Brückenbaupreises, zur Darstellung der Nominierungen während der Preisverleihung und zur Dokumentation des Wettbewerbs beim Auslober genutzt und gespeichert. Mit Ihrer Teilnahme am Wettbewerb akzeptieren Sie diese Nutzung.

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